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26.03.2026 Espelkamp Rahden | Gesellschaft
Rund 300 Menschen haben sich im Mühlenkreis in den vergangenen beiden Wochen auf ihr persönliches Schlaganfallrisiko untersuchen lassen. Nun ging die große Gesundheitsaktion zu Ende, und zum Abschluss kamen die Beteiligten in der Stadtsparkasse Rahden zusammen. Die Merkur Group veranstaltet gemeinsam mit der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Stadtsparkasse Rahden die alljährliche Schlaganfallinfotour mit dem Ziel, so viele Menschen wie möglich über das Thema aufzuklären. „Die Schlaganfallinfotour ist eine wertvolle Gelegenheit, sein persönliches Risikoprofil kostenlos und frühzeitig zu bestimmen, um Maßnahmen einzuleiten und damit die Risikofaktoren zu senken. Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig eine solche Untersuchung ist“, so Nils Rullkötter, Leiter Merkur Group Marketing, mit Blick auf die Ergebnisse. Die Untersuchungen ergaben, dass bei 26 Prozent die Werte im stark gefährdeten Bereich lagen. Teilweise gefährdet waren 43 Prozent und 31 Prozent der Werte waren unkritisch.
Die große Gesundheitskampagne wurde von Paul Gauselmann im Jahr 2001 ins Leben gerufen und wird seit bereits einem Vierteljahrhundert veranstaltet. „Wiederkehrende Aufklärung und Sensibilisierung sind entscheidend, um das Risiko für die dritthäufigste Todesursache in Deutschland zu senken. Gemeinsam leisten die Sparkassen und die Merkur Group einen wertvollen Beitrag für die Bürgerinnen und Bürger im Altkreis, wofür ich im Namen des Bürgermeisters der Stadt Rahden einen herzlichen Dank aussprechen möchte“, so Bau-Fachbereichsleiter Dieter Drunagel, der Rahdens Bürgermeister Florian Haase vertrat. Auch Dr. Georg Backhausen, der die Untersuchungen durchführte, betont: „Das Engagement der Veranstalter hat in den vergangenen 25 Jahren dazu beigetragen, Leben zu retten. Das Schlaganfallrisiko lässt sich durch Prävention und Aufklärung deutlich senken. Indem Menschen dafür sensibilisiert werden, ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan“.
Von allen Risikofaktoren trat hoher Blutdruck am häufigsten auf. Er kann, wie auch ein hoher Cholesterinwert, nicht ohne Messgeräte erkannt werden. „Je früher sie entdeckt werden, umso besser. Daher wäre es gut, wenn auch jüngere Menschen zur Infotour kämen“, appelliert Dr. Backhausen. Wer keinen Termin bekommen hat, kann sich jederzeit bei seinem Hausarzt untersuchen lassen.
„Als Partner freuen wir uns drauf, auch im nächsten Jahr bei der Schlaganfallinfotour dabei zu sein und einen Beitrag zur großen Gesundheitskampagne zu leisten. Gemeinsam möchten wir das Bewusstsein für Prävention stärken, Schlaganfälle vermeiden und durch transparente Aufklärung Orientierung bieten“, unterstreicht Dr. Ravinder Stephan Singh Sud, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Rahden.