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23.02.2026 Espelkamp/Lübbecke | Events | Gesellschaft
Von jung bis alt – es kann jeden treffen. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. In erster Linie sind zwar ältere Menschen betroffen, aber eben nicht nur. Von jährlich 270.000 Fällen erleiden rund 30.000 Menschen unter 55 Jahren sowie etwa 300 Kinder den sogenannten Hirnschlag. Die Ungewissheit über die eigene Ausgangslage kann mithilfe einer Vorsorgeuntersuchung beseitigt werden. In diesem Sinne initiiert Paul Gauselmann in Kooperation mit der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Stadtsparkasse Rahden die Schlaganfallinfotour im Altkreis, die eine kostenfreie Bestimmung des persönlichen Risikos bietet. Es ist ihm als ehemaliges Vorstandsmitglied des Fördervereins „Schlaganfall – Neurologische Klinik Minden e.V.“ ein wichtiges Anliegen, Aufklärungsarbeit zu leisten und den Stellenwert der Vorsorge zu betonen. Bereits zum 23. Mal findet die Aktion statt.
„Die Gefahr für einen Schlaganfall steigt durch die Häufung mehrerer persönlicher Risikofaktoren“, informiert die „Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe“, „und diese lassen sich unter anderem mit einer gesundheitsfördernden Lebensweise präventiv bekämpfen“. Damit könnten etwa 70 Prozent der Schlaganfälle verhindert und ihre hohe Platzierung unter den häufigsten Todesursachen deutlich gesenkt werden.
Die Untersuchung zur Bewertung der Schlaganfall-Gefahr dauert circa 15 Minuten. Es werden Blutdruck-, Cholesterin- und Glukosewerte gemessen sowie eine Gewichtsanalyse durchgeführt. Auf Grundlage des persönlichen Risikoprofils werden im Anschluss individuelle Lösungswege aufgezeigt. Neben Übergewicht und mangelnder Bewegung zählen vor allem Rauchen, Stress sowie hoher Blutdruck zu den gängigsten Risikofaktoren.
„Die Schlaganfallinfotour ist eine Institution im Altkreis, die Termine werden immer sehr gut angenommen“, erklärt Dr. Georg Backhausen. „Die Aktion trägt außerdem dazu bei, für das Thema zu sensibilisieren und im Zweifel Leben zu retten.“ Denn neben aller Vorsorge ist es unabdingbar, dass Angehörige im Fall der Fälle schnell und richtig handeln. Je länger die Durchblutungsstörung im Gehirn anhält, desto mehr Nervenzellen werden geschädigt. Nur bei unmittelbar erbrachten Gegenmaßnahmen im Krankenhaus besteht eine gute Chance, die Folgeschäden möglichst gering zu halten.
Wer das kostenlose Angebot zur Voruntersuchung nutzen möchte, vereinbart vorher bitte einen Termin. Folgende Termine stehen zur Verfügung:
Montag, 9. MärzSparkasse Minden-LübbeckeHauptgeschäftsstelle Lübbecke, Osnabrücker Str. 1, 32312 Lübbecke8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 UhrTerminabsprache unter (05 71) 80 60
Dienstag, 10. MärzSparkasse Minden-LübbeckeGeschäftsstelle Pr. Oldendorf, Kirchstr. 1, 32361 Pr. Oldendorf8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 UhrTerminabsprache unter (05 71) 80 60
Donnerstag, 12. MärzSparkasse Minden-LübbeckeGeschäftsstelle Espelkamp, Wilhelm-Kern-Platz 12, 32339 Espelkamp8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 UhrTerminabsprache unter (05 71) 80 60
Freitag, 13. MärzSparkasse Minden-LübbeckeGeschäftsstelle Hüllhorst, Hauptstraße 13, 32609 Hüllhorst8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 UhrTerminabsprache unter (05 71) 80 60
Montag, 16. MärzSparkasse Minden-LübbeckeGeschäftsstelle Levern, Leverner Str. 39, 32351 Stemwede8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 UhrTerminabsprache unter (05 71) 80 60Dienstag, 17. MärzStadtsparkasse RahdenGerichtsstraße 1, 32369 Rahden 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 UhrTerminabsprache unter (05 771) 972 222
Donnerstag, 19. MärzStadtsparkasse RahdenGerichtsstraße 1, 32369 Rahden 10 bis 13 Uhr und 14 bis 19 UhrTerminabsprache unter (05 771) 972 222