-

11.03.2024 Espelkamp | Events | Gesellschaft

Schlaganfall: Auf die Vorsorge kommt es an

Schlaganfall-Info-Tour startet am 8. April / Anmeldung zu kostenloser Untersuchung ab sofort möglich

Insgesamt rund 270.000 Menschen erleiden hierzulande jährlich einen Schlaganfall. Mehr als die Hälfte – bis zu 150.000 – ließe sich laut der „Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe“ bei präventiver Bekämpfung von Risikofaktoren verhindern. Daher initiiert Paul Gauselmann, der sich seit Jahrzehnten für die medizinische Versorgung im Kreis stark macht, in Kooperation mit der Sparkasse Minden-Lübbecke und der Stadtsparkasse Rahden erneut eine Schlaganfall-Info-Tour durch den Altkreis. Vom 8. bis 18. April gibt es die Möglichkeit, sich bei einer kostenlosen Untersuchung über die persönlichen Schlaganfall-Risikofaktoren zu informieren. Die Vorsorge steht allen zur Verfügung und wird bereits zum 21. Mal organisiert.

„Ein Schlaganfall“, so die Stiftung, „kann jeden treffen – vom Säugling bis zum Greis.“ Oft sei es die Potenzierung mehrerer Kriterien, die die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schicksalsschlages enorm erhöhe. Nicht zuletzt aus diesem Grund sei die individuelle Ermittlung persönlicher Risikofaktoren unabdingbar, möchte man dieser Gefahr effektiv entgegenwirken.

Die Untersuchung zur Bewertung der Schlaganfall-Gefahr dauert circa 15 Minuten. Es werden Blutdruck-, Cholesterin- und Glukosewerte gemessen sowie eine Gewichtsanalyse durchgeführt. Auf Grundlage des persönlichen Risikoprofils werden im Anschluss individuelle Lösungswege aufgezeigt. Neben Übergewicht und zu wenig Bewegung zählen vor allem Rauchen, Stress sowie hoher Blutdruck zu den gängigsten Risikofaktoren.

„Die Schlaganfall-Info-Tour ist eine Institution im Altkreis, die Termine werden immer sehr gut angenommen“, erklärt Dr. Georg Backhausen, der die Untersuchungen auch in diesem Jahr wieder durchführt. „Die Aktion trägt außerdem dazu bei, für das Thema zu sensibilisieren und im Zweifel Leben zu retten.“ Denn neben aller Vorsorge ist es unabdingbar, dass Angehörige im Fall der Fälle schnell und richtig handeln. Je länger die Durchblutungsstörung im Gehirn anhält, desto mehr Nervenzellen werden geschädigt. Nur bei unmittelbar erbrachten Gegenmaßnahmen im Krankenhaus besteht eine gute Chance, die Folgeschäden möglichst gering zu halten.

Wer das kostenlose Angebot zur Voruntersuchung nutzen möchte, vereinbart vorher bitte einen Termin (Für Eheleute reicht ein Termin). Folgende Termine stehen zur Verfügung:

Ähnliche Pressemitteilungen